Internationale Wiking-Rallye Duell auf Escort

Die neue Verwaltungsvorschrift hatte zugeschlagen – 3 Wochen vor der Int. Wiking-Rallye strich die Genehmigungsbehörde den Organisatoren die bis dahin 24 genehmigten, Prüfungen, und Fahrtleiter G. Kannenberg durfte neu beginnen. Was er in der Kürze der Zeit auf die Beine stellte. verdient das Prädikat „Spitze“. Materialmordende Truppenübungsplätze wechselten sich mit herrlichen Asphalt- und Schotterprüfungen ab. Der 2. Lauf zum Norddeutschen ADAC-Rallye-Pokal bot alles was das Herz des RalIyefahrers erfreut. Eine glänzende Besetzung‘ dankte es dem Veranstalter. Suhr setzte Laubjerg/Junge auf dem BDA ein, so daß Petersen/Bockelmann (ebenfalls BDA) würdige Konkurrenz hatten. Brusch/ Schaller (Kadett GT/E) wollte ihren Klassen- und Gesamtsieg von der Rallye Kalkberg wiederholen, sie hatten erneut Nikola/Liske (Suhr-Escort). Venzke/ Haase (Escort) und Heise/ Zauner (Ascona) als schärfste Konkurrenten. Holm/Spur (Toyota) wollten den Golfs von Brauer/Engel, Heiber/Heiber (beide Nies-Golf) aufs Haupt schlagen, was ihnen auch überzeugend gelang, und in den kleinen Klassen waren die vielen Neulinge unter sich und wollten teilweise mit den Lenkrädern zwischen den Zähnen um die Punkte streiten. Um den Gesamtsieg allerdings fuhren in einem Kopf an Kopf-Kampf nur die beiden BDAs. Bei Halbzeit hatten sich Laubjerg/Junge einen komfortablen 44 Sek.-Vorsprung herausgefahren, der jedoch „dank“ einer defekten Kupplung und einem kämpfenden Rolf Petersen dahinschmolz, so daß am Ende Petersen/ Bockelmann die Nase vorn hatten. Erneut voll punkten konnten Brusch/Schaller, die vom Pech Venzke/Haases (Kupplungsschaden) und NikolajLiske (Schalthebel in Putlos abgebrochen, später nach einem Ausrutscher noch eine Max-Zeit) profitierten. Sehr stark in ihrer Klasse auch die Dänen J. Glad/P. Andreasen, die ihren Gr. 1-Ascona bekannt beherzt um die Ecken wuchteten und so hinter Brusch Zweite werden konnten. DES  (Sportfahrer 04/1980)